Dekanatsversammlung entscheidet über Pfarreienstrukturen

22. Jun 2021

Die Dekanatsversammlung traf sich in der Heppenheimer Pfarrkriche St. Peter, um darüber abszustimmen, welche Pfarreienstruktur Bischof Peter Kohlgraf für die Entwicklung im Sinne des Pastoralen Wegs vorgeschlagen werden soll.

Dekanatsversammlung in St. Peter kurz vor der ersten Abstimmung
Dekanatsversammlung in St. Peter kurz vor der ersten Abstimmung

Seit langer Zeit erstmals in Präsenz kam die Dekanatsversammlung auf Einladung von Dekan Thomas Meurer in der Heppenheimer Pfarrkirche St. Peter zusammen, um als Ergebnis der vielen Sitzungen der letzten zwei Jahre darüber abzustimmen, welche zukünftige Pfarreienstruktur Bischof Peter Kohlgraf für die Region des Dekanats Bergstraße Mitte im Herbst als Entscheidungsvorlage präsentiert werden soll. Zur Wahl waren 60 stimmberechtige Mitglieder der Dekanatsversammlung erschienen und damit war die Versammlung nahezu vollzählig und somit auch beschlussfähig.

Nach einer Begrüßung und Einstimmung durch Dekan Meurer erläuterte Norbert Löw als Vertreter der Wahlkommission nochmals genau die Wahlordnung und den Ablauf der Wahlgänge.
Im ersten Wahlgang ging es zunächst darum, grundsätzlich zu entscheiden, ob ein, zwei oder drei Pfarreien gebildet werden sollen. Von den 60 in geheimer Wahl abgegebenen Stimmen waren 18 für eine, 1 für zwei und 41 für drei Pfarreien. Dieser Ausgang entsprach damit auch der vom PGR St. Nazarius Lorsch für sinnvoll erachteten Struktur (vgl. Info derGemeinde St. Nazarius vom 8./9. Mai).
Der zweite Wahlgang diente zur Klärung der Zuordnung der bisherigen Pfarreien zu den neu zusammengefassten ortsübergreifenden Pfarreien. Von den theoretisch denkbaren Kombinationen standen vier sinnvolle Konstellation zur Wahl. Beim zweiten Wahlgang machte die Variante aus 1. Heppenheim, 2. Bensheim, Fehlheim und Zwingenberg sowie 3. Lorsch mit Einhausen mit 56 Ja-Stimmen auf Anhieb das Rennen. Auch hier passt die von der Mehrheit getragene Zuordnung zu unserer lokalen Präferenz.

Zum Abschluss gab Dekan Meurer noch einen Ausblick auf den weiteren Prozess. Es werden, so führte er aus, im Dekanatsprojektteam nun noch die Kirchorte betrachtet, die Sozialraumerkundung einbezogen und Herausforderungen sowie künftige Schwerpunkte in ein umfangreiches Dokument eingebracht. Das Ergebnis dieser Arbeit wird nach den Sommerferien nochmals den Pfarreien vorgelegt. Danach muss die Endversion bis November beim Bischof abgegeben werden, der dann wahrscheinlich im Frühjahr 2022 entscheiden wird.