Andreas Debus feiert 10 Jahre Diakonweihe

13. Jun 2021

Zehn Jahre ist es schon her, dass Andreas Debus die Diakonweihe im Mainzer Dom empfing. Aus St. Nazarius Lorsch ist er nicht mehr wegzudenken. Ein Anlass zu herzlicher Gratulation.

Diakon Andreas Debus beim Einzug mit dem Evangeliar
Diakon Andreas Debus beim Einzug mit dem Evangeliar

Am 11. Juni 2011 empfing Diakon Andreas Debus seine Weihe im Mainzer Dom. Am Pfingstsonntag 2011, damals noch bei Pfr. Hermann Differenz, war er dann mit einem feierlichen Gottesdienst in unsere Gemeinde St. Nazarius eingeführt worden. Seither bringt er seine Kraft als Diakon in unsere Gemeinde ein. Das verlangt schon Einiges von ihm, denn im Hauptberuf arbeitet er bei einer Bank. Nur schade, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen immer nur eine so kleine Zahl von Gemeindemitgliedern in einem Gottesdienst zusammenkommen kann, sonst wäre es zum Jubiläum sicher auch wieder ein Hochamt mit vollbesetzter Kirche geworden.

Pfr. Michael Bartmann weiß das Geschenk, einen so engagierten ständigen Diakon in der Gemeinde zu haben, sehr zu schätzen und dankte Andreas Debus am Ende des Gottesdienstes für seinen unermüdlichen Einsatz. Das Diakonat müsse aber auch von der Partnerin und der gesamten Familie mitgetragen werden und deshalb erhielt auch seine Frau Anke Debus einen Blumenstrauß überreicht. 

Pfr. Bartmann hatte zuvor in seiner Predigt das Vertrauen auf Gottes Wirken thematisiert und hervorgehoben, dass alles menschliche Tun und Planen, so wichtig und richtig es auch sein möge, ohne dieses Vertrauen auf Gott nicht zum Erfolg führen werde. So wie der Landwirt im Gleichnis die Samenkörner auf dem Acker aussäht und dann in Zuversicht wartet bis die Saat keimt und schließlich Pflanzen hervorbringt, die Früchte tragen, so müsse das bei allem unserem Handeln sein. Bei Andreas Debus sei der Same Gottes aufgegangen und trage nun sehr reiche Frucht für unsere Gemeinde.

Diakon Andreas Debus richtet ein paar Worte an die Gemeinde
Diakon Andreas Debus richtet ein paar Worte an die Gemeinde

Diakon Andreas Debus dankte anschließend der Gemeinde und umriss kurz sein Tun als Diakon, das keineswegs nur von Freude geprägt sei, auch wenn diese klar überwiege. Neben den schönen Aufgaben wie Taufen und Trauungen bringe das Amt auch manch schwere Last wie beipielsweise Beerdigungen von Kindern mit sich. Bereut aber habe er seine Entscheidung für das Diakonat nie. Vielmehr hoffe er auf noch viele Jahre im Dienst für die Gemeinde im Geist des Evangliums.

Nach dem Gottesdienst kamen natürlich noch Familie und Freunde sowie etliche Gemeindemitglieder auf den Kirchplatz bei der Sakristei, um Diakon Debus zu seinem 10. Weihetag ganz herzlich zu gratulieren und ihm für sein Wirken in unserer Gemeinde zu danken. Auch ein paar Geschenke durfte er mit nach Hause nehmen.

Das Evangelium ist seine Mitte des christlichen Glaubens
Das Evangelium ist seine Mitte des christlichen Glaubens
Pfr. Bartmann dankt Diakon Debus und seiner Frau Anke Debus
Pfr. Bartmann dankt Diakon Debus und seiner Frau Anke Debus
Die Kerze von der Diakonweihe steht wieder auf dem Altar
Die Kerze von der Diakonweihe steht wieder auf dem Altar
Nach dem Gottesdienst gab es draußen noch Gratulationen und Geschenke
Nach dem Gottesdienst gab es draußen noch Gratulationen und Geschenke