Advent, Advent

08. Dez 2019

Die Krippe steht schon rund zwei Wochen im linken Seitenschiff unserer Pfarrkirche. Wer da nun ein Jesuskind mit Maria und Josef, Ochs und Esel sucht, ist zu früh dran, denn der Advent ist die Zeit der Erwartung.

Die Krippe am 2. Adventssonntag. Der Engel erscheint Maria und verkündet ihr, dass sie von Gott ein Kind empfangen wird.
Die Krippe am 2. Adventssonntag. Der Engel erscheint Maria und verkündet ihr, dass sie von Gott ein Kind empfangen wird.

Für Maria und ihren Verlobten Josef war es der pure Stress, kein andächtiges Warten auf das das Christkind. Erst verkündet ihr ein Engel, dass sie von Gott ein Kind erwarte und dann soll das junge Paar auch noch in seine Geburtstadt gehen, um sich bei der Volkszählung von Kaiser Augustus registrieren zu lassen. Als wäre das nicht genug, will König Herodes das Kind auch noch ermorden lassen, weil geweissagt wurde, dass ein neuer König für das Volk Israel geboren werden sollte. Maria vertraut auf Gott, Josef steht zu Maria und unter großer gemeinsamer Anstrengung meistern sie die Herausforderungen.
Die Herausforderungen im Advent unserer Zeit sind immer noch da. Aber was wir wem schenken, wie wir den Baum schmücken und was an Weihnachten Feines auf den Tisch kommt, sollte nicht das Allerwichtigste sein. Lassen wir uns ein wenig Zeit für Andacht, Gottvertrauen und Nächstenliebe.

Es ist noch recht leer in Bethlehem, doch große Ereignisse kündigen sich an. Wer regelmäßig in die Kirche kommt und dabei nach der Krippe schaut, wird sehen können wie sie sich verändert - bis Weihnachten und danach noch bis Dreikönig.
Es ist noch recht leer in Bethlehem, doch große Ereignisse kündigen sich an.
Wer regelmäßig in die Kirche kommt und dabei nach der Krippe schaut, wird sehen können wie sie sich verändert - bis Weihnachten und danach noch bis Dreikönig.