Laternenumzug zu St. Martin

10. Nov 2017

Alljährlich erinnert man mit Laternenumzügen Land auf Land ab an das vom Hl. Martin geübte großzügige Teilen des Mantels mit einem bitterlich frierenden Bettler.

Martin teilt für den frierenden Bettler seinen Mantel mit dem Schwert

Kaum eine andere mitmenschliche Tat ist wohl so bekannt wie das vom Hl. Martin geübte großzügige Teilen seines Mantels mit einem frierenden Bettler am Wegesrand. Dass Martin auch sonst ein sehr wirkungsvolles Leben im christlichen Glauben führte und schließlich Bischof von Tour wurde, ist weniger bekannt. Weil sein Wirken ein Licht in die Welt seiner Zeit brachte, gedenkt man seiner Barmherzigkeit in Form der Laternenumzüge, bei denen auch traditionell die Martinsbrezeln ausgeteilt werden.
Pfr. Hermann Differenz und Gemeindereferentin Astrid Klüsener hatten als Einstimmung auf den Laternenumzug eine Andacht in der Pfarrkirche vorbereitet. Dabei wurde die Geschichte vom Heiligen Martin und dem Bettler von einer Ministrantengruppe als Schattenspiel aufgeführt und so auch den ganz kleinen Kinder näher gebracht.

Station an der Königshalle

Begleitet wurde der Laternenumzug von der Kirche zur Königshalle und weiter zum Karolingerplatz von Martin auf seinem Pferd und der Blaskapelle Eichhorn. Dank Sicherung des Weges durch das Ordnungsamt und die Hilfe der Feuerwehr zogen sie Kinder mit ihren Laternen behütet zum Martinsfeuer, wo nach einem abschließenden Lied auch die Brezeln von Mitgliedern der Jungkolping ausgeteilt wurden.

Martinsfeuer am Karonlingerplatz
Pfr. Hermann Differenz bei der Andacht
St. Martin (Inge Ludwig) hoch zu Ross
Blasmusik von Kapelle Eichhorn zur Begleitung des Zuges
Laternenumzug am Benediktinerplatz

Bilder: Elena Gross